Hilfe für die Philippinen!

Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort.

YolandaTaifun Yolanda auch international bekannt als Haiyan wütete am Freitagabend, den 8. November 2013 mit mehr als 300 Stundenkilometern und einer Breite von 600km über die Philippinen. Gegen Abend traf der Taifun auf die Ostküste des Landes und versetzte die Philippinen in einen bis heute andauernden Ausnahmezustand mit über 4 Millionen Obdachlosen, tausenden Verletzen und unzähligen Toten... Aktuelle Spende vom NfH: 2.500 Euro in 2016.

01. April 2014 Bericht von Steven Regitz!


Ich arbeite und lebe mit meine Frau Jolibee und meinem Sohn Aesir John seit ca. 2012 in den Philippinen in einem Vorort von Cebu City und zum Zeitpunkt des Taifuns befanden meine Familie, Nachbarn und ich in einem relativ sicheren Gebäude ca. 130 km entfernt vom Norden Cebus.

Die Zerstörung in der Gegend, wo wir Schutz gesucht hatten hielt sich im Grenzen und alles konnte zeitnah repariert werden. Bäume, Kabelleitungen usw. wurden vorsorglich vorher entfernt und auch das Lagern von Trinkwasser- und Nahrungsmittelvorräten in Dosen- oder Instandform wurde uns vorher angeraten. Auch erlebten wir den Sturm selbst nicht als Katastrophe, sondern eher als größeres gewöhnliches Unwetter für philippinische Verhältnisse.

Am Morgen nach dem Taifun war es weder uns noch Nachbarn oder Unbekannten möglich, mit Menschen in den Krisengebieten Kontakt aufzunehmen. Weil wir bereits des Öfteren im Norden Cebus unterwegs waren um beim Aufbau von Unterkünften und bei täglichen Arbeiten unentgeltlich geholfen hatten / helfen, wir die Menschen dort kannten, beschloss meine Frau und ich uns auf eigene Gefahr hin, auf in den Weg in den Norden zu machen.

Am Busbahnhof in Cebu City angekommen mussten wir Aufgrund des großen Andranges mehrere Stunden auf eine Mitfahrgelegenheit warten und die allgemeine Stimmung war sehr angespannt und auch teilweise fanden handgreifliche Auseinandersetzungen statt, so dass Polizisten den Zugang zu ca. 20 Bussen mit Waffeneinsatz-Androhung kontrollierten mussten.

Mit dem Bus sind es ca. 4 Std. Fahrzeit von Cebu nach Daanbantayan und ca. 30 weitere Minuten mit dem Motorrad in unser Zielgebiet Tominou, Talisay, Suba-Ibabou. An Schlaf oder anderweitige Beschäftigung während unserer Fahrt war nicht zu denken, weil die Gedanken bei den Menschen im Norden waren und auch reger Austausch mit anderen Fahrgästen über die Katastrophe und die Ungewissheit stattfand. (Anm. Die 50 Personen Busse sind meistens immer mit 100 oder mehr Personen beladen und auch teilweise fahren Gäste auf dem Dach mit.)

Auf unsere Fahrt konnten wir Schritt für Schritt das Ausmaß der Katstrophe förmlich füllen und beobachten, weil die Zerstörung, so näher man in den Norden kam auf eine unbeschreibliche Art und Weise zunahm, die ich mir nie hätte vorstellen können.

In ewiger Dankbarkeit von Mensch zu Mensch

Steven Regitz

Den ganzen Bericht und weitere Bilder als pdf herunterladen.

 

 

14.11.2013: Hilfe für die Philippinen!

Der Vorstand hat sich entschlossen den Notleidenden auf den Philippinen zu helfen! Innerhalb eines Tages konnte über unser NfH-Mitglied Wolfgang Stangl ein Kontakt zu einem deutschen Fotografen vor Ort, Steven Regitz, hergestellt werden, der Hilfe organisiert/ koordiniert, Lebensmittel und Wasser kauft und die „Care-Pakete“ persönlich in die betroffenen Gebiete fährt. Die Zustände sind dort schlimmer als nach dem Tsunami, Menschen haben weder Unterkunft, noch etwas zu essen/ trinken und große Hilfsorganisationen planen noch, was sie dort wie tun können. Es ist also eine schnelle Reaktion von Nöten, die wir durch Steven Regitz gewährleisten können. Schaut bitte, ob es Euch möglich ist noch etwas zu spenden, teilt diese Aktion Euren Freunden und Bekannten mit (auch auf Facebook - hier werden wir immer aktuell berichten: http://www.facebook.com/NetworkerforHumanity) und seid stolz, bei der „schnellen Eingreiftruppe NfH“ mit dabei zu sein! Jeder Euro zählt, bewahrt und verändert Leben. Spenden bitte mit dem Stichwort: „Philippinen“ Commerzbank Heidelberg: BLZ 672 400 39 Konto Nr.: 193884400 Schon jetzt bedankt sich der Vorstand für jede Spende.

 

 

Downloads zu unserer Philippinen Hilfe: