Sambia e.V. - Ausbildung von Aids-Waisen in Sambia

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Dem Sambia e.V. liegt die schulische und berufliche Ausbildung von Aids-Waisen in Sambia am Herzen. Der Verein möchte betroffenen Kindern nach der Schulausbildung eine berufliche Perspektive zu geben. Dazu wurde 2017 eine erste Nähschule eröffnet - hier werden in 2 Schichten 40 Mädchen und Frauen zu Näherinnen ausgebildet. In 2018 startete zusätzlich ein Farm-Projekt, damit Jungen und jungen Männer nach dem Schulabschluss als aktive Farmer ausgebildet werden können. Der NfH spendete 2018 erstmals 10.000 €.

Die Gründung des Vereins erfolgte in 2013. Inzwischen werden 80 Aids-Waisenkinder in der North-Western-Province im Buschland von Sambia betreut. Der Verein hat dort eine Schule und Brunnen gebaut, um die Lebenssituation der Menschen in einer der ärmsten Gegen den von Sambia zu verbessern. Aber das alleine genügte nicht. Es war zusätzlich nötig nach dem Schulbesuch auch vor Ort eine Möglichkeit zur Berufsausbildung anzubieten, die eine Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht.

Ziel ist es,
1. dass die Mädchen nach der Schulausbildung einen Beruf erlernen können. Die Ausbildung dauert 6 Monate und in dieser Zeit erhalten sie einen kleinen Obolus für ihre Arbeit. Diesen können sie ansparen und nach dem Abschluss von diesem Geld eine Nähmaschine von dem Verein abkaufen, um sich dann selbständig machen zu können.
2. dass die jungen Männer eine fundierte Ausbildung zum Farmer erhalten, um dann ein Stück Land zu kaufen und einen eigenen kleinen Farmbetrieb zu bewirtschaften - mit Feld, Ziegen, Kühen und Hühnern.

Der NfH unterstützte den Sambia e.V. 2018 mit 10.000 €. Von dem Geld wurden 10 Nähmaschinen für die Nähschule gekauft.