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25.01.2013: Wie alles begann oder „The Making Of“

2004 entstand nach dem Tsunamie die Idee zum NfH. Gleich am Anfang des Jahres 2005 wurde der Verein mit Führungskräften aus der ganzen Branche gegründet. Ende 2005 wurden die ersten Hilfeleistungen ausgezahlt.

Das gemeinsame Ziel war neben der caritativen Arbeit das Image der Branche Network Marketing zu verbessern und über die Branche hinaus in breiten Teilen der Bevölkerung bekannt zu machen.

Es wurden/werden Hilfsorganisationen in unterschiedlichen Bereichen unterstützt:

  • Langfristige Projektunterstützung wie z.B. „steps for children“, Humlaprojekt
  • Kurzfristige Hilfe wie z.B. Hawai, „Streetworker“ etc.

Die Idee ein eigenes Projekt aufzusetzen war früh da, wurde aber aufgrund von vielfältigen Herausforderungen erst im Jahr 2010 beschlossen. Die Idee war, durch die aktive Arbeit von Mitgliedern bei der Entwicklung als auch bei der Durchführung des Projektes, dem Vereinszweck noch mehr entsprochen werden soll!

Ehrenfried Conta Gromberg (GF von Spendwerk GmbH ist aktives Mitglied des NfH e.V.), hat das Entstehen des eigenen Projektes in allen seinen Phasen aktiv unterstützt und externer Berater und fachkundiger Ratgeber den „roten Faden“ dabei in Händen gehalten. Unterstützt wurde er dabei dem eigens gegründeten Projektteam, das aus Gabriela Häußner, Andreas Seelbach, Claudia te-Baay und Dirk Jakob besteht.

Und die Entwicklung nahm ihren Lauf: In der Osterzeit 2012 wurden den Mitgliedern mehrere Projektvorschläge zur Abstimmung angeboten, so dass auch gewährleistet war, dass die breite Mehrheit der Mitglieder hinter der Entscheidung stand.

Und der Gewinner trug den Namen: „Der Ausbildungs Coach.“ Nun begann die erste „heiße“ Phase. ECG entwickelte eine Roadmap für die Vorgehensweise in der Projektentwicklung. Gleichzeitig erarbeiten alle ein Vorhaben, so dass sich nach und nach ein mehrstufiges Konzept entwickelte. Die Arbeit war intensiv, zeitaufwendig und mit vielen Emotionen gepaart – denn es sollte gerausragend werden!

Immer wieder wurde abgewogen: „Welche Jugendlichen sollen angesprochen werden“, sodass Teilnehmer gerne an dem Projekt teilnehmen und für sich einen Nutzen für Ihre Zukunft darin erkennen?! Dirk Jakob lud noch - neben seinem Sohn Leander - Axel Bürger und Jürgen Hollritt ein, Ihre Erfahrungen mit einzubringen. Ziel: Schüler als auch „Begleiter/ Paten“ sollten in einer Win-Win Situation sein, in der beide von dem gemeinsam erlebten profitieren und sich weiter entwickeln könnten. Die Zusammenarbeit war intensiv, bereichernd und für alle mit viel ehrenamtlichen Engagement verbunden! Es entstand ein Konzept mit 2 Varianten - basierend auf mehreren Bausteinen - das bei den Jugendlichen einen Prozess auslösen und ihm Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten vermitteln soll.

Über die beiden Varianten stimmten die Mitglieder am 17.11.2012 in Nürtingen ab. Mit überwiegender Mehrheit ging das Projekt Grenzgang als Sieger aus der Abstimmung hervor.

Hier kurz zusammengefasst die Inhalte und Ziele des Projektes Grenzgang: Das Projekt dauert 3 - 6 Monate und wird mit Haupt- und evtl. Realschülern der Abschlussklasse durchgeführt. Es besteht aus 3 Bausteinen, die jeweils 4 Treffen beinhalten und am Ende derer die Reflexion darüber steht, was in dem Baustein vermittelt werden sollte, bzw. was der Jugendliche draus für sich gewonnen hat.

Hier die 3 Bausteine:

  • Baustein 1: Miteinander stark sein Was brauche ich, um über Grenzen gehen zu können?
  • Baustein 2: Durchhalten Wie andere über Grenzen gehen Motto: Wenn ich etwas anfange, schließe ich es auch ab
  • Baustein 3: Ziele, Motivation, Respekt Mein eigener Grenzgang Motto: Wenn ich etwas tue, bin ich 100 Prozent bei der Sache

Gemeinsamer Abschluss: Am Ende des 3. Bausteins steht die Reflexion über das gesamte durchlaufene Projekt und das Ausstellen eines Zertifikates, das die Jugendendlichen Ihren Bewerbungen beifügen können.

Besonders herauszustellen ist warum das eigene Projekt und damit das Projekt Grenzgang für den NfH e.V. und seine Mitglieder so wichtig ist:

  • Win – Win – Win – System für alle Beteiligten!
  • Die Jugendlichen bekommen ein Abschlusszertifikat als guten Start in ihr Berufsleben.
  • Der NfH wird als „Marke“ bekannter und die Öffentlichkeitswirkung intensiver.
  • Die Betreuer/Paten erhalten:
  • Eine kostenlose Ausbildung
  • Die Erstattung einer Unkostenpauschale
  • Die Möglichkeit ihr Business in völlig anderem Rahmen darzustellen – und Persönliche Erfahrungen zu sammeln

Ende Januar 2013 wird der Ablauf der Planung, Vorbereitung und der mögliche Beginn des Pilotprojektes festgelegt. Besonders im Fokus steht dabei die Erstellung eines Handbuches als Leitfaden bei der Umsetzung des Projektes an den Schulen sowie das Training der „Paten“ in wahrscheinlich einem Wochenendseminar, damit sie möglichst gut auf das Projekt vorbereitet sind. Während des Projektes werden Sie mit einer Supervision übergeleitet, damit aktuell auftretende Fragestellungen zeitnah beantwortet und die „Paten“ begleitet werden können.

Bis zum Start des ersten Piloten wird sicherlich ein großes Maß an Unterstützung durch die Mitglieder erforderlich sein. Wir werden dann zeitnah um Unterstützung bitten und freuen uns bereits heute auf die große Resonanz und die Teamarbeit.

Anfang Februar 2013 werden wir uns wieder melden und über die nächsten geplanten Etappen berichten. Bleiben Sie dran: Es wird spannend – und wenn wir Sie inspiriert haben und selbst aktiv dabei sein wollen, so melden Sie sich einfach unter der Emailadresse: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.