Guarani-Hilfe e.V.

GuaraniEngagement für ein vom Aussterben bedrohtes Volk: Die Guaraní-Hilfe e.V. hilft Guaraní-Indianern in NO-Argentinien, deren Lebensbedingungen sich durch die Abholzung der subtropischen Regenwälder zusehends verschlechtern, eine Existenzgrundlage zu schaffen, die ihnen das Überleben in unserer Zivilisation sichert. Durch Ihre Spenden helfen Sie mit Guaraní-Kindern eine Zukunftschance zu geben und ihnen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Aktuelle Spende vom NfH: 9.000 Euro in 2016

Oberstes Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe

Das Selbsthilfeprojekt der Guaraní-Hilfe e.V. hat sich folgende Ziele gesetzt:

  • Schul- und Berufsausbildung
  • Verbesserung der Ernährung durch Ackerbau und Viehzucht
  • Gewährleistung einer medizinischen Versorgung
  • Verbesserung der Hygiene durch Wasserversorgung der Eingeborenen-Dörfer
  • Die Ziele des Vereins wurden eingebettet in die Vereinssatzung, indem der Zweck und die Aufgaben der Guaraní-Hilfe e.V. fest definiert wurden:
  • Entwicklungshilfe
  • Die Ziele des Vereins dienen der Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Mildtätigkeit
  • Die Guaraní-Hilfe e.V. bewahrt Guaraní-Kinder vor Unterernährung und ermöglicht eine bessere medizinische Versorgung.
  • Wem die Hilfe zufließt
  • Unterstützt werden die Guaranies in Misiones (Argentinien) und den angrenzenden Gebieten. Die Hilfsmaßnahmen schließen aber auch die übrige notleidende Bevölkerung in der Nachbarschaft der Projektorte ein.
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Not der Guaranies der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Das geschieht durch Dia-Vorträge, Ausstellungen, Internet usw...
  • Gemeinnützigkeit
  • Die Guaraní-Hilfe e.v. ist selbstlos tätig. Sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Über die Guaranis:

Die Guaranies, die auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurückblicken, sind ein Jäger- und Sammlervolk, das auch etwas Landwirtschaft (hauptsächlich Maisanbau) betreibt. Ihre Wirtschaft stützt sich auf das Prinzip der Selbstverpflegung und der gegenseitigen Beziehungen. Wichtigster Bestandteil der Gesellschaftsordnung der Guaraní ist die Großfamilie: Ein Guaraní-Dorf besteht in der Regel aus mehren Familien, die miteinander verwandt sind. Die Guaranies sind sehr spirituell ausgerichtet und glauben an einen Schöpfergott. Auf Initiative der Guaraní-Hilfe e.V. hin hält im Dorf Yryapý der Schamane Matías den Religionsunterricht.

Chafariz_Schreinerei_2

Chafariz_Schreinerei_1Gemäß dem Glaube der Guaranies ist das Land heilig und kann niemandes Eigentum sein. Der Besitz von Land ist ihnen fremd. Das macht ihre Lage besonders prekär, denn die meisten von ihnen leben geduldet und - daher rechtlos - auf Land, das nicht ihr Eigentum ist und aufgrund mangelnder Mittel nicht von ihnen erworben werden kann. Die Guaranies sind sehr kreativ und künstlerisch begabt. Ein eindruckvolles Beispiel dieser Schöpferkunst zeigen die Jesuitenreduktionen (Missionsstädte der Jesuiten) in Misiones. Zahlreich hergestellte Artisania (Handarbeiten) wie handgeflochtene Körbe und geschnitzte Tiere aus der heimischen Tierwelt (Tukane, Nasenbären, Jaguare usw.) zeugen von einer großen Kunstfertigkeit.

 

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