Institut für Heilpädagogik:

Benedikt Schmölder

SchuleohneRassissmusDas Institut für Heilpädagogik und Erziehungshilfe e.V. aus Heidelberg ... Hier einige Auszüge aus dem "Mission-Statement" des Institutes: (weiter unten ein von uns gefördertes Projekt) Das Institut ging aus einem mehrjährigen Forschungsprojekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg als freier Träger der Jugendhilfe hervor. Neue Wege in der intensivpädagogischen Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit erheblichem Betreuungsbedarf wurden erkundet und erprobt.

Die Ergebnisse flossen in das Konzept des neu gegründeten Institutes für Heilpädagogik und Erziehungshilfe ein. Das Institut wird von einem gemeinnützigen Verein getragen und seit dem Frühjahr 2005 von einem Kuratorium begleitet und unterstützt. Den Kindern und Jugendlichen sollen Möglichkeiten zur Veränderung und Verbesserung ihrer bisherigen Lebenspraxis aufgezeigt und eröffnet werden.

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Dabei stehen die subjektiven Belange der jungen Menschen mit all ihrer Problematik im Mittelpunkt des Geschehens. Die zentrale Stellung des ‚einzelnen Falles‘ wird nicht losgelöst von den Notwendigkeiten einer umfassenden emanzipatorischen Sozialerziehung mit Blick auf die Herausbildung einer Verantwortung für die Gemeinschaft gesehen. Das Konzept fußt auf einem eigenständig entwickelten Ansatz einer ‚Pädagogik vom Subjektstandpunkt‘. Damit dies nicht im luftleeren Raum stattfindet, wurden verschiedene Gremien der Selbstbestimmung aufgebaut.

Des Weiteren heben sie die zentrale Bedeutung der Reichhaltigkeit von Sozialbezügen im Leben jedes einzelnen Menschen hervor. Das Institut fördert Sozialkontakte persönlicher und freundschaftlicher Beziehungen wie auch zu ortsansässigen Vereinen und Organisationen.

Darüber hinaus beteiligen sie sich aktiv in der weltumspannenden UNESCO – Bewegung und im Aktionsbündnis Courage.

    
Hier ein Auszug aus einer Mail, die uns Herr Dr. Götz-Hege, Leiter des Insitutes Mitte des Jahres 2006 zugemail hat. Es ging um Benedikt Schmölder:

Ziel ist es zu prüfen, inwiefern Benedikt einer Arbeit im Garten- und Landschaftsbau unter den Bedingung einer permanenten Begleitung nachkommen kann. Die bisherigen Versuche haben wir allein unternommen - ohne Begeleitung über die Graf von Galenschule und wurden ambivalent eingeschätzt. Jetzt also eine neue Variante.

Das Problem: Benedikt wird nicht mehr über die Jugendhilfe finanziert – er hat die Altersgrenze überschritten (21 Jahre). Wir lassen ihn dennoch bei uns mitlaufen, da sonst keine Perspektive besteht. Die Kosten für den Begleiter sind überschaubar. Er bekommt täglich ein Salär von 50,- Euro netto, dies bedeutet bei fünf Wochentagen bis zu den Ferien: 25 mal 50 = 1250,- Euro plus Kosten für Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben.

Ich bedanke mich bei Ihnen ganz herzlich für diese wunderbare Geste und finde dieses Engagement einfach irre gut.

 

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